IT-Professionals sind die Abschlüsse der zweiten und dritten Ebene im Gesamtsystem der IT-Weiterbildung (siehe Grafik). Sie bauen auf den IT-Spezialisten auf und stellen die beiden nächsthöheren Qualifizierungsebenen dar.
Bei den IT-Professionals wird unterschieden zwischen den
Operativen Professionals auf der zweiten Ebene
und den
Strategischen Professionals auf der dritten Ebene.
Verbindliche Grundlage für die IT-Professionals ist die IT-Fortbildungsverordnung (siehe unten). Sie stellt das Kernelement der Neuordnung der IT-Weiterbildung dar. Initiiert und erarbeitet wurde die IT-Fortbildungsverordnung von den Spitzenverbänden der Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Konsensverfahren. Erlassen wurde sie schließlich am 3. Mai 2002 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), veröffentlicht im Bundesanzeiger Nr. 105a, Jg.54, ausgegeben am 12. Juni 2002, zuletzt geändert durch die Verordnung vom 23. Juli 2010 (BGBl. I S. 1010).
Die Abschlüsse der IT-Professionals sind damit – anders als die der IT-Spezialistenebene – öffentlich-rechtlich geregelt und stellen bundesweit anerkannte Fortbildungsabschlüsse dar.
Wichtig: Die IT-Fortbildungsverordnung regelt ausschließlich die Prüfung. Eine Qualifizierung (beispielsweise ein speziell auf die Prüfung vorbereitender Lehrgang) ist für die Zulassung zur Prüfung nicht Voraussetzung. Die Prüfung wird in der Verordnung hinsichtlich
beschrieben. Entsprechend ist in einer Qualifizierung darauf hinzuarbeiten, dass die Prüfungskandidaten fit für die Prüfung sind. Daran sind die Qualifizierungsangebote zu messen.
Den Text der Verordnung können Sie hier abrufen.