Handlungskompetenz …
Ob IT-Spezialisten oder IT-Professionals: Auf allen Ebenen sind die Abschlüsse konsequent darauf ausgerichtet, nicht Wissen abzufragen, sondern Handlungskompetenz zu prüfen. Es geht darum, dass ein IT-ler lernt und nachweist, dass er in bestimmten Situationen am Arbeitsplatz weiß, was zu tun ist. Handlungskompetenz wird am besten vermittelt durch eine am realen Arbeitsprozess orientierte Qualifizierung.
… und Arbeitsprozessorientierung …
Arbeitsprozess- und Handlungskompetenzorientierung sind kein neuer Ansatz. Handlungskompetenzorientierte Prüfungen gibt es schon seit mehreren Jahren. Vielen IHK-Weiterbildungsangeboten kommt zugute, dass sie berufsbegleitend organisiert sind und dass eine ständige Rückkopplung mit den Aufgaben und Anforderungen im Job stattfindet. Betriebliche Projektarbeiten sind ein wesentlicher Bestandteil.
… konsequent umgesetzt …
Wirklich neu ist die Konsequenz, mit der die Arbeitsprozessorientierung in der IT-Fortbildungsverordnung, die die Prüfungen für die IT-Professionals regelt, für die und in der Vereinbarung über die Profile der IT-Spezialisten umgesetzt wurde.
… herstellerunabhängig …
Das IT-Weiterbildungssystem versteht sich als Gegenentwurf zur Herstellerzertifizierung. Im Mittelpunkt steht nicht die Kenntnis eines bestimmten Produktes eines Anbieters, sondern die Kompetenz, als IT-Spezialist oder IT-Professional herstellerunabhängig mit bestimmten Aufgabenstellungen umzugehen und sie zu lösen.
... auf drei Ebenen
Aufstieg mit System in der IT-Weiterbildung beginnt als IT-Spezialist, entwickelt sich zum Operativen Professional und endet als Strategischer Professional:
Mit dem Aufstieg nimmt die Fachtiefe, die für die IT-Spezialisten noch prägend ist, ab und die Prozessorientierung zu.