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Weiterbildungsprofil für den IHK-Abschluss

Geprüfter Baumaschinenführer/Geprüfte Baumaschinenführerin

Arbeitsgebiete und Aufgaben

Geprüfte Baumaschinenführer sind befähigt in den Fachrichtungen Hochbau oder Erd- und Tiefbau, Baumaschinen und -geräte unter Anwendung von Kenntnissen über Arbeitsweisen, Einsatzmöglichkeiten, Antriebsmaschinen und Kraftübertragungselemente, Baumaschinen und -geräte zu bedienen, zu fahren und zu warten, weiterhin sind sie befähigt, den Transport, das Aufstellen und das Einrichten der Baumaschinen und -geräte durchzuführen sowie Störungen an den Baumaschinen und -geräten zu erkennen und einfache Störungen an diesen Baumaschinen und -geräten zu beseitigen. Dabei beachten sie die Vorschriften über Arbeitssicherheit, Arbeitsschutz, Unfallverhütung und Unfallschutz in ihrem Aufgabenbereich und leiten erforderliche Maßnahmen ein.

Berufliche Qualifikation

Geprüfte Baumaschinenführer verfügen über Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen, die sie in der Regel durch eine einschlägige Berufsausbildung und mehrjährige Berufserfahrung erworben haben. Zur Wahrnehmung ihrer oben beschriebenen Aufgaben verfügen sie über Qualifikationen in den folgenden Bereichen:

Fachtheoretischen Teil

Hochbau

  • Arbeitskunde der Hochbaugeräte,
  • Baumaschinenkunde,
  • Lastaufnahmemittel,
  • Arbeitssicherheit.

Erd- und Tiefbau

  • Arbeitskunde der Erd- und Tiefbaugeräte,
  • Baumaschinenkunde,
  • Antriebsarten und Kraftübertragungselemente,
  • Arbeitssicherheit.

Straßenbau

  • Arbeitskunde der Straßenbaugeräte,
  • Baumaschinenkunde,
  • Antriebsarten und Kraftübertragungselemente,
  • Baustoffkunde,
  • Arbeitssicherheit.

Fachpraktischer Teil

Hochbau

  • Fahren und Bedienen von Hochbaugeräten,
  • Beurteilung von Störungen und Beseitigung einfacher Störungen an Hochbaugeräten.
  • Erd- und Tiefbau
  • Fahren und Bedienen von Erd- und Tiefbaugeräten,
  • Beurteilung von Störungen und Beseitigung einfacher Störungen an Erd- und Tiefbaugeräten.

Straßenbau

  • Fahren und Bedienen von Straßenbaugeräten,
  • Beurteilung von Störungen und Beseitigung einfacher Störungen an Straßenbaugeräten.

Nachweis der Qualifikation

Die beschriebenen "Beruflichen Qualifikationen" haben Geprüfte Baumaschinenführer aufgrund der Rechtsverordnung des Bundes vom 12. Dezember 1977 (BGBl. I S. 2539ff) in einer öffentlich-rechtlichen Prüfung nachgewiesen, die schriftlich, mündlich und praktisch durchgeführt wurde. Über das Bestehen der Prüfung ist ein Zeugnis ausgestellt worden.

Voraussetzungen

Zur Prüfung wird zugelassen, wer eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf und eine anschließende einjährige Berufspraxis oder eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und eine anschließende zweijährige Berufspraxis oder eine fünfjährige Berufspraxis nachweist.

Die Berufspraxis soll wesentliche Bezüge zu den o. g. Arbeitsgebieten und Aufgaben eines Geprüften Baumaschinenführers / einer Geprüften Baumaschinenführerin haben.

 

Zur Vorbereitung auf die Prüfung werden auch Bildungsmaßnahmen angeboten, deren Dauer sich an den differenzierten Fachaufgaben orientiert.

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