Beschreibung
Deutschlands bAV-Ausbildung Nr. 1
Die Nachfrage nach Konzepten zur betrieblichen Altersvorsorge wächst kontinuierlich. Dabei geht es nicht nur um den Imagegewinn und die Erfüllung des gesetzlichen Anspruchs auf Entgeltumwandlung. Die bAV gilt als elementarer Bestandteil im Personalmanagement und unterstützt bei der Gewinnung von Fachkräften, der Mitarbeiterbindung und bei der Einsparung von Lohnnebenkosten.
Die Dauer der Weiterbildung beträgt drei Semester neben dem Beruf. Insgesamt werden 36 Veranstaltungstage in einer Kombination aus interaktiven Live-Video-Vorlesungen und Präsenzveranstaltungen an der Hochschule Koblenz bzw. am CAMPUS INSTITUT angeboten. Bei den Veranstaltungen vor Ort treffen sich die Studierenden des Jahrganges aus dem ganzen Bundesgebiet und haben die Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen und Austausch. Die Vorlesungsveranstaltungen erstrecken sich hauptsächlich über die ersten beiden Semester. Die Leistungen des dritten Semesters bestehen aus einer Projektarbeit (wissenschaftliche Arbeit zu einem selbstgewählten Thema) sowie dem Training von bAV-Praxisfällen. Dies wird am Ende des dritten Semesters in Form einer mündlichen Prüfung abgefragt. Alle Prüfungen sind in die Vorlesungsphasen integriert und die Prüfungsinhalte beziehen sich auf das jeweils vorangegangene Semester. Ein Studienstart ist jedes Jahr zum Sommersemester (Frühjahr) und zum Wintersemester (Herbst) möglich.
Hinweis zum Ablauf
Die Kooperation zwischen Hochschule Koblenz und CAMPUS INSTITUT steht für die Verbindung von wissenschaftlichem Anspruch mit hohem Praxisbezug. Ziel ist eine praxisrelevante fachliche Vertiefung in allen Durchführungswegen der betrieblichen Altersvorsorge. So werden arbeits- und steuerrechtliche Grundlagen, Jahresabschluss sowie Finanzmathematik in Bezug auf die Praxis im Umgang mit bAV-Fällen gelehrt. Inhaltlicher Schwerpunkt im ersten Studiensemester ist der Erwerb detaillierter Fachkenntnisse in den mittelbaren Durchführungswegen Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds. Im zweiten Semester steht das Thema GGF-Versorgung und Pensionszusage, ihre Finanzierung und Auslagerung sowie die Funktionsweise von Unterstützungskassen im Fokus.
Die Dauer der Weiterbildung beträgt drei Semester neben dem Beruf. Insgesamt werden 36 Veranstaltungstage in einer Kombination aus interaktiven Live-Video-Vorlesungen und Präsenzveranstaltungen an der Hochschule Koblenz bzw. am CAMPUS INSTITUT angeboten. Bei den Veranstaltungen vor Ort treffen sich die Studierenden des Jahrganges aus dem ganzen Bundesgebiet und haben die Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen und Austausch. Die Vorlesungsveranstaltungen erstrecken sich hauptsächlich über die ersten beiden Semester. Die Leistungen des dritten Semesters bestehen aus einer Projektarbeit (wissenschaftliche Arbeit zu einem selbstgewählten Thema) sowie dem Training von bAV-Praxisfällen. Dies wird am Ende des dritten Semesters in Form einer mündlichen Prüfung abgefragt. Alle Prüfungen sind in die Vorlesungsphasen integriert und die Prüfungsinhalte beziehen sich auf das jeweils vorangegangene Semester. Ein Studienstart ist jedes Jahr zum Sommersemester (Frühjahr) und zum Wintersemester (Herbst) möglich.
Zielgruppe
Spezialisten im Bereich betriebliche Altersversorgung gehören unterschiedlichen Berufsgruppen an und sind in vielfältigen Branchen tätig. So wächst die Zahl der Mitarbeiter und Führungskräfte aus der Versicherungsbranche – im Innendienst, der Verwaltung ebenso wie im Außendienst, die ihr Know-how als bAV-Experte gezielt vertiefen, vervollständigen und dokumentieren möchten.
Eine weitere Zielgruppe sind selbstständige bAV-Berater und Honorarberater, die sich das Geschäftsfeld der betrieblichen Vorsorge auf höchstem Niveau erschließen möchten und deren Kunden Unternehmen und anspruchsvolle Privatkunden sind. Das Konzept der Weiterbildung richtet sich ebenso an Mitarbeiter und Führungskräfte in Personalabteilungen, sowie Steuerberater und Juristen, die bAV-Lösungen für Unternehmen vorbereiten, umsetzen und betreuen.
Zielsetzung
Die Nachfrage nach Konzepten zur betrieblichen Altersvorsorge wächst kontinuierlich. Dabei geht es nicht nur um den Imagegewinn und die Erfüllung des gesetzlichen Anspruchs auf Entgeltumwandlung. Die bAV gilt als elementarer Bestandteil im Personalmanagement und unterstützt bei der Gewinnung von Fachkräften, der Mitarbeiterbindung und bei der Einsparung von Lohnnebenkosten.
Die Ausarbeitung passender bAV-Lösungen für Unternehmen und deren Mitarbeiter aber auch die Beschäftigung mit der Sanierung bestehender Versorgungswege wird in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen.
Gleichzeitig wird die Thematik von Jahr zu Jahr umfassender und unterliegt stetigen gesetzlichen und arbeits- sowie sozialversicherungsrechtlichen Anpassungen. Zuletzt hat das 2018 eingeführte Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) die bAV vor grundlegende fachliche Herausforderungen gestellt.
Deshalb ist es im Wesentlichen speziell ausgebildeten Fachleuten und Expertenteams vorbehalten, sich intensiv mit der betrieblichen Altersversorgung zu beschäftigen. Der Bedarf nach ausgewiesenen bAV-Experten ist groß.
Hinweise zur Prüfung und Zertifikat/Abschluss
Die Weiterbildung Betriebswirt*in für betriebliche Altersversorgung (FH) ist ein öffentlich-rechtlicher Abschluss in Form eines Hochschulzertifikats, der von der staatlichen Hochschule Koblenz seit 2003 verliehen wird. Die Studierenden erreichen einen unabhängigen Expertenstatus, der fest im Markt etabliert ist. Die Qualifikation ist bei Entscheidungsträgern und Vorgesetzten bekannt und wird besonders wegen der Verbindung von Fachkenntnissen und Praxisbezug als eine der besten bAV-Qualifikationen in Deutschland geschätzt.
ECTS-Punkte
Als Absolvent erhalten Sie 30 Credit Points im European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS). Dies sind Anrechnungseinheiten, die in der Hochschulausbildung durch Leistungsnachweise erworben werden und Ihnen bei einem weiteren Aufbaustudium an Hochschulen in ganz Europa angerechnet werden können.
Förderungsmöglichkeiten
Weiterbildungen können in einigen Fällen staatlich gefördert werden. Förderanträge müssen bei den zuständigen Behörden gestellt werden. Eine Bewilligung kann u.a. vom individuellen Sachverhalt und der Einkommenssituation des Antragstellers abhängen. In allen Bundesländern außer Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen gibt es Bildungsurlaubsgesetze, die Arbeitnehmern einen Anspruch auf Freistellung einräumen. Auf der Website der Bundesagentur für Arbeit finden Sie eine Übersicht über Fördermöglichkeiten in den einzelnen Bundesländern.
Teilnahmevorraussetzungen
Es sind verschiedene Varianten von Qualifikationen möglich:
> Abgeschlossenes Studium an einer Universität, Fachhochschule oder Berufs-/ Verwaltungsakademie + mind. 1 Jahr einschlägige Berufserfahrung
>Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife + mind. 2 Jahre einschlägige Berufserfahrung
>Realschulabschluss oder Fachoberschulreife + abgeschlossene Berufsausbildung + mind. 3 Jahre einschlägige Berufserfahrung
>Fachwirt/-in, Finanzfachwirt/-in, Betriebswirt/-in des Handwerks oder abgeschlossene Meisterprüfung + mind. 3 Jahre einschlägige Berufserfahrung
Preishinweis
Umsatzsteuerfrei.
Studiengebühren betragen € 8.850,00 (2.950,00 pro Semester) Zusätzlich erhebt die Hochschule Koblenz einen Semesterbeitrag je Semester, dieser liegt zwischen € 100,00 und € 150,00 und wird rechtzeitig vor Semesterbeginn bekannt gegeben.